Shiatsu

Viele unserer KlientInnen leiden an den massiven Grenzverletzungen, die ihrem Körper zugefügt wurden. Das Leben nach einem traumatischen Erlebnis ist oft geprägt durch den Verlust der Einheit von Körper und Seele. Der Schrecken sitzt den Betroffenen oft noch im Körper und zeigt sich in der Körperhaltung, im Gesichtsausdruck, am Gang, der leisen Stimme oder auch an der Sprachlosigkeit unserer KlientInnen. KlientInnen leiden auch oft, noch lange nach der körperlichen Heilung, unter generalisierten, psychisch bedingten Schmerzzuständen.

Was für uns vielleicht einen Luxus darstellt, ist bei der Behandlung von Folter- und Kriegsüberlebenden eine notwendige Maßnahme, um mit den Folgestörungen leben zu lernen. Bei Hemayat wird Shiatsu immer in Kombination mit Psychotherapie angeboten. Vielen KlientInnen fällt es schwer, über traumatisierende Ereignisse zu sprechen. Shiatsu wird eingesetzt, um durch einfühlsame Berührung und achtsame Zuwendung die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren. Diese Körperarbeit hilft den KlientInnen, sich zu entspannen, verletzte Körperregionen wieder wahrnehmbar und annehmbar zu machen, und kann auch Schmerzzustände lindern.

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HEMAYAT – Betreuungszentrum für
Folter- und Kriegsüberlebende

Sechsschimmelgasse 21
1090 Wien

Tel. /Fax: +43 1 216 43 06
office [at] hemayat.org

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Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Fr 8.00 – 13.00 Uhr
Di, Do 13.00 – 17.00 Uhr

 

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