"Movi Kune - gemeinsam bewegen"

Sport und Bewegungstherapie mit Kriegs- und Folterüberlebenden

Seit 2013 führen Hemayat und das Institut für Sportwissenschaft gemeinsam Sport und Bewegung mit Kriegs- und Folterüberlebenden durch. Das Projekt "Movi Kune - gemeinsam bewegen" spricht insbesondere Flüchtlinge an, die auf Grund traumatischer Ereignisse, therapeutische Unterstützung suchen.

Das Programm ist auf eine Stabilisierung und Ressourcenförderung entsprechend der ersten Phase der Traumatherapie ausgelegt (Butollo, Krüsmann, & Hagl, 2002). Die direkte Konfrontation mit den Traumata ist nicht Ziel dieser Intervention. Es geht vielmehr um ein Erleben von Sicherheit und Stabilität. Zudem sollen salutogene Anteile wahrgenommen und aktiviert werden, sowie weitere physische, psychische und soziale Ressourcen gefördert werden. Durch den Fokus auf die Ressourcen wird den TeilnehmerInnen die Möglichkeit gegeben, sich aus der Hilflosigkeit der Opferrolle zu lösen und aktiv etwas für sich selbst und die eigene Gesundheit zu tun. Das aktive Tun, Mitbestimmen und Mitgestalten sind dabei wichtige Handlungsmerkmale in dem Programm. Weitere wichtige Aspekte sind: bei sich nachzuspüren, sich ganzheitlich wahrzunehmen, seinen eigenen Körper positiv zu erleben und im Hier und Jetzt zu sein. Diese sollen entgegen der Entpersonalisierung des Körpers und des rekurrierenden Denkens an die traumatischen Ereignisse wirken und zur gesundheitsfördernden Erholung beitragen. Zudem soll die Gruppensituation Möglichkeiten der sozialen Interaktion und der Beziehungsgestaltung in einem sicheren Rahmen bieten.

Mehr Information über das Projekt: Hier

Aktuelle Infos per E-Mail Button

HEMAYAT – Betreuungszentrum für
Folter- und Kriegsüberlebende

Sechsschimmelgasse 21
1090 Wien

Tel. /Fax: +43 1 216 43 06
office [at] hemayat.org

Googlemaps Icon Hier finden Sie uns

Facebook Icon Hemayat auf Facebook

Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Fr 8.00 – 13.00 Uhr
Di, Do 13.00 – 17.00 Uhr

 

Blumenbild