Elfriede Jelinek, Schriftstellerin:

„Es ist eine Schande, dass man in einem reichen Land wie Österreich um Selbstverständlichkeiten betteln zu müssen scheint. Es müsste außer Frage stehen, dass schwer traumatisierte Menschen, auch Kinder, therapiert werden müssen und dass der Staat, der zur Aufnahme dieser Menschen verpflichtet ist, diese Therapie auch finanziert. Da das aber offenkundig nicht selbstverständlich ist, möchte ich mich dafür einsetzen, dass die therapeutische Betreuung von Menschen, die ohne eigenes Verschulden schwer verletzt wurden, und zwar seelisch wie meist auch körperlich, vom Staat übernommen wird. Zumindest Spenden für den Verein Hemayat zu sammeln sollte uns aber möglich sein, wenn die Mittel für diese Menschen anders nicht aufgebracht werden können.“